Sachsenring 57 | 50677 Köln

Körperbalance verstehen –
Darm, Vitamine, Stress & Hormone

Eiweiß und der Oberbauch

Liebe Leser:innen,

das Thema dieses Blogbeitrages lautet: Eiweiß und der Oberbauch. Im nachfolgenden Blog werde ich die Bedeutung des Oberbauchs für die Eiweißverdauung näher beleuchten und warum bei einer Vielzahl von Patient:innen ein Defizit von Gesamteiweiß im Blut meßbar ist. Ein paar Wissenssnacks vorab:

Eiweiß ist ein Baustein und kein Brennstoff

Was bedeutet dieser Merksatz von Dr. Thomas Peter? Nehmen wir über die Ernährung – was eher unwahrscheinlich ist- oder durch zusätzliche Proteinshakes oder Proteinriegel mehr Eiweiß auf, als als Baustein im Körper benötigt wird, muß der Organismus dieses abbauen. Der Abbau erfolgt über die Leber, es entsteht Ammoniak und daraus Harnstoff. Der wiederum wird über die Nieren entsorgt. Ein zu viel an Eiweiß belastet demnach die Leber und die Nieren, man spricht hier auch von der metabolischen Last der Proteine. Wieviel Eiweiß in einer ausgewogenen Ernährung enthalten sein soll, dazu berate ich Sie gerne in meiner Heilpraktiker- Praxis für Ernährungsberatung in Köln.

High- Protein in der Nahrung und zu wenig Gesamteiweiß im Blut?

Ihre Heilpraktiker- Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie in Köln

eiweiss

Wie hängt das zusammen? Eiweiß muß verdaut werden können und hier spielt der Oberbauch eine wesentliche Rolle. Der Magen und die Bauchspeicheldrüse sind die entscheidenden Organe, die hier Erwähnung finden sollen.

Eiweißverdauung und das Thema mit der Magensäure

Im Magen findet ein wesentlicher Schritt der Eiweißverdauung statt: ein Katalysator muß ein zusammenhängendes Protein in einzelne Aminosäuren aufspalten. Dieser Katalysator nennt sich Pepsin. Im Magen selbst liegt aber zunächst nur die Vorstufe vor, nämlich Pepsinogen. Nur bei ausreichen vorhandener Magensäure und niedrigem Magen pH- Wert kann Pepsinogen zu Pepsin umgewandelt werden. Die Magensäure entscheidet also darüber, wie gut die Eiweißverdauung klappt. Lesen Sie mehr zum Thema Magensäure in meinem Blogartikel: Magensäure: zu viel oder zu wenig?

Eiweiß und der Oberbauch: Cofaktor Zink und das Thema HPU

Was braucht der Magen nun für eine ausreichende Säureproduktion? Die Antwort ist einfach. Ein wichtiger Cofaktor ist das Spurenelement Zink und zum anderen müssen die Schilddrüsenhormone die Magensäureproduktion stimulieren. Gerade Hashimoto-Patient:innen leiden aber häufig unter einer latenten Unterfunktion. Gerne interpretiere ich Ihre Schildrüsenlaborwerte und berate Sie diesbezüglich. Lesen Sie zu diesem Thema unter individuelle Diagnostik gerne mehr. Aber auch der Mikronährstoff Zink ist mitunter komplexer als gedacht. Ein gravierender Zinkmangel kommt häufig im Rahmen der Stoffwechselerkrankung HPU vor. Ob Sie ggf. betroffen sind, läßt sich über einen ersten Online- Fragebogen des Labors Keac eruieren. Lassen Sie aber auch gerne eine Mikronährstoffanalyse durchführen in Ihrer Heilpraktiker- Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie in Köln.

Magensäure und Verdauungsenzyme

Das nächste Organ in der Eiweißverdauung ist die Bauchspeicheldrüse, die sog. Verdauungsenzyme sezerniert und in den Darm abgibt. Diese Enzyme entfalten Ihre Funktion aber nur in einem optimalen Milieu. Bei zu wenig Magensäure verschiebt sich das Milieu so ungünstig, dass Ihre Funktion beeinträchtigt ist und die Eiweißverdauung einer weitere Störung unterliegt. In der Folge kann ein unzureichend gespaltenes Eiweiß nur schlecht über den Darm aufgenommen werden, was zu einem Eiweißmangel trotz ausreichender Aufnahme über die Nahrung führt.


grafik
Eiweiß und der Oberbauch: Eiweißmangel im Blut trotz ausreichender Zufuhr über die Nahrung

Eiweiß und der Oberbauch: Fäulnisflora im Darm

Eiweiß, welches nur unzureichend über den Darm aus oben genannten Gründen aufgenommen wird, nährt im Darm v.a. die sogenannte Fäulnisflora. Diese produziert durch die Eiweißverdauung Ammoniak, welches zu unangenehmen Blähungen führt. Eine Analyse des sog. Mikrobioms zeigt hier dezidiert, welche Stämme in ein Ungleichgewicht geraten sind. Lesen Sie mehr zum Thema Darmgesundheit hier.


Wenn Sie an einer genauen Analyse der beschriebenen Thematik interessiert sind und an einem konkreten Behandlungsansatz interessiert sind, nehmen Sie gerne Kontakt mit der Praxis am Sachsenring in Köln auf.

Ihre Heilpraktiker- Praxis in Köln

Birgit Schroeder, Master in KPNI

Teilen auf Social Media

Willkommen auf meinem Blog!

Birgit Schroeder
Mein Name ist Birgit Schroeder, ich bin Heilpraktikerin, Master in KPNI (Es), Systemischer Coach und Professional Practitioner in Positive Psychology (APPA)
 
In diesem Blog finden Sie fundierte Impulse rund um ganzheitliche Gesundheit und naturheilkundliche Ansätze. Die Themen reichen von Ernährung, Darm– und Immunsystem über Stress, Hormone und Frauengesundheit bis hin zu Einblicken aus der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Lassen Sie sich inspirieren von praxisnahen Erklärungen, Rezeptideen und Gedankenanstößen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Oberbauch

Weitere interessante Beiträge aus dieser Kategorie: