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PMOS: ein Update, denn PCOS wird PMOS

Liebe Leser:innen,

PCOS, das polyzystische Ovarialsyndrom heißt seit Mai 2026 PMOS. Am 12.Mai wurde eine neue Bezeichnung für das polycystische Ovarsyndrom (PCOS) im Thelancet publiziert (https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S0140-6736%2826%2900717-8). Das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS) ist die neue Bezeichnung für eine Erkrankung, die weltweit jede achte Frau betrifft. Der ursprüngliche Name PCOS reduzierte diese komplexe endokrinologische und metabolische Störung auf eine Funktionsstörung der Eierstöcke

Die alte Begrifflichkeit führte zu dem Missverständnis bei Betroffenen und Behandelnden, dass es sich lediglich um Zysten des Ovars handelt. Stattdessen führt die neue Bezeichnung besser auf die damit zusammenhängenden Veränderungen hin: das PMOS ist durch Hormonschwankungen gekennzeichnet, die sich auf das Gewicht, den Stoffwechsel und die psychische Gesundheit, sowie die Haut und das Fortpflanzungssystem auswirken.
Mehr als 50 Patientinnen- und Fachorganisationen waren an der Entwicklung der neuen Bezeichnung beteiligt. In den folgenden drei Jahren soll die neue Bezeichnung in die Praxis überführt werden, um 2028 in der Überarbeitung und Aktualisierung der aktuellen internationalen Leitlinie und deutschen Leitlinie vollständig etabliert zu sein.

Die aktualisierte deutsche Leitlinie

Schauen Sie gerne unter nachfolgendem Link in die Kurzfassung oder aber in die vollständige Langversion, um sich sehr ausführlich über das Krankheitsbild zu informieren. UPDATE: PCOS heißt jetzt PMOS

PMOS betrifft den ganzen Körper

Die bisherige Bezeichnung der Erkrankung suggeriert, dass „nur“ die Eierstöcke betroffen sind in Form von Zystenbildungen. In Wahrheit betrifft PMOS aber verschiedene Hormonachsen, die sich gegenseitig beeinflußen. Lesen Sie hierzu gerne mehr unter kpni-und-frauengesundheit.

Denn gerade dieses Zusammenspiel verschiedener Hormonachsen sorgt dafür, dass sich die Symptome eben nicht nur im gynäkologischen Bereich bewegen, wie z.b. die unregelmäßige oder ausbleibende Menstruation. Ihre Heilpraktiker- Praxis in Köln hat sich auf das Zusammenspiel und Ineinandergreifen von Hormonachsen spezialisiert, lesen Sie dazu gerne mehr unter: klinische Psycho-Neuro- mmunologie oder unter Kpni-und-frauengesundheit.

Hautveränderungen wie Akne, Gewichtszunahme (v.a. Bauchfett) und unnatürlicher Haarwuchs (Hirsutismus) können weitere Symptome sein. Aber auch Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Schlafstörungen können auftreten. Neben der klassischen schulmedizinischen Therapie kann Ihre Heilpraktiker- Praxis in Köln Sie sehr gut begleiten in Form einer Ernährungsberatung und einer Mikronährstofftherapie.

Bei jeder zehnten Betroffenen fehlt die Ausprägung des polyzystischen Ovars, so dass die Diagnose trotz der begleitenden Symptome ggf. in der Vergangenheit nicht gestellt wurde. Die neue Leitlinie soll diese diagnostische Lücke nun schließen, zum Wohle der betroffenen Patientinnen. Denn nach der neuen Leitlinie läßt sich PMOS auch ohne echte Zysten diagnostizieren. Es reichen nun 2 andere der typischen Symptome wie z.B. der unregelmäßige Zyklus und erhöhte Werte männlicher Geschlechtshormone, die für den unnatürlichen Haarwuchs verantwortlich sind, um die Diagnose PMOS zu stellen.

Was ändert sich durch den Namen PMOS?

Das Expertengremium erhofft sich, dass die Diagnosestellung dadurch deutlich verbessert wird. Ein weiterer wichtiger Schritt, um die Gender Health Gap zu verkleinern. Es wird aber auch mehr Verständnis für die betroffenen Frauen geschaffen, so dass Frauen sich mit Ihren Symptomen ernst genommen fühlen können. Des Weiteren wird die Forschung für dieses Krankheitsbild gefördert und Stigmatisierung kann reduziert werden. Ein wichtiger Schritt für die ganzheitliche Frauengesundheit.

Sie können sich auch gerne an Ihre Heilpraktiker- Praxis in Köln wenden, um ein ausführliches Aufklärungsgespräch zu erhalten und die Erkrankung verstehen zu lernen, was bedeutet, Zusammenhänge zwischen einzelnen Symptomen erklärt zu bekommen.

Ihre Heilpraktiker- Praxis in Köln

Birgit Schroeder

Leitlinien:

  1. PMOS- Patient:innen Leitlinie
  2. Studie: Ernährungsintervention bei PMOS

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Willkommen auf meinem Blog!

Birgit Schroeder
Mein Name ist Birgit Schroeder, ich bin Heilpraktikerin, Master in KPNI (Es), Systemischer Coach und Professional Practitioner in Positive Psychology (APPA)
 
In diesem Blog finden Sie fundierte Impulse rund um ganzheitliche Gesundheit und naturheilkundliche Ansätze. Die Themen reichen von Ernährung, Darm– und Immunsystem über Stress, Hormone und Frauengesundheit bis hin zu Einblicken aus der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie. Lassen Sie sich inspirieren von praxisnahen Erklärungen, Rezeptideen und Gedankenanstößen für mehr Wohlbefinden im Alltag.
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