In diesem Blogbeitrag möchte ich Ihnen von daher das Thema der Frauengesundheit und der Gender Health Gap näher bringen und bezug nehmen auf verschiedene Meldungen in der Presse. So kritisiert z.B. der Medizinerverband die mangelnde Forschung zu Frauengesundheit und das meines Erachtens zu Recht. Dies gilt insbesondere für hormonelle und molekulare Grundlagen. Lesen Sie zum Thema Frauengesundheit und das komplexe Zusammenspiel von Hormonen gerne mehr unter ganzheitliche Frauengesundheit.
Wußten Sie, dass Studien überwiegend an männlichen Probanden durchgeführt werden?
Die Tatsache an sich hat noch nicht einen so großen Impact, allerdings werden die daraus gewonnenen Ergebnisse anschließend häufig – ohne weitere Differenzierung- auf den weiblichen Organismus übertragen. Und hier treten erste Probleme auf. Männer haben in der Regel mehr Muskelmasse und auch Fett und Hormone verteilen sich im weiblichen Körper anders als im männlichen. Diese Unterschiede entscheiden darüber, wie gut Medikamente und Therapien wirken.
Frauengesundheit und die Dosierung von Medikamenten und Supplementen
Beim Thema der Medikamente orientiert die Forschung/ Medizin sich an einem ca. 70 kg schweren Mann. Deutliche Abweichungen des Gewichts können hier bereits zu unterschiedliche Wirkungen eines verordneten Medikamentes führen. Am Beispiel des Vitamin D3- Hormons möchte ich Ihnen zeigen, dass Dosierungsempfehlungen zumindest was dieses Supplement betrifft sich am Körpergewicht orientieren können. Lesen Sie dazu auch gerne mehr unter individueller Therapie.
Hier geht es nicht um eine Standarddosierung von z.B. 1000 i.E pro Tag wie häufig empfohlen, sondern um einen Faktor der mit Ihrem Körpergewicht multipliziert wird. So wird die für Sie genau angemessene Dosierung berechnet.
Frauengesundheit und Laborwerte am Beispiel Vitamin D3
Beim Thema Frauengesundheit, Osteoporose und Vitamin D3 kann es sinnvoll sein, dass Vitamin D3 nicht in der üblichen gebundenen Form ( 25-OH- Vitamin D3) zu messen, sondern in der freien Form.
Warum das? Gerade bei Frauen kommt es im Bereich der Hormone – Östrogen und Progesteron- zu Ungleichgewichten und das nicht erst mit Beginn der Perimenopause. Lesen Sie zum Thema Wechseljahre gerne mehr in meinem Blogbeitrag. Sehr häufig liegt dann eine relative Östrogendominanz. Diese kann zu erniedrigten freien Vitamin D3 Spiegeln führen. Das freie Vitamin D3 wiederum ist dasjenige was seine positive Wirkung im Körper schlußendlich entfalten soll.
Lesen Sie dazu auch gerne meinen https://praxisamsachsenring.de/vitamin-d3-ein-update/ oder schauen bei der Mikronährstofftherapie vorbei.
Gender Health Gap
Verschiedene Studien zeigen, dass Frauen in der Notaufnahme eines Krankenhauses im Schnitt 30 min. länger auf Hilfe warten als Männer. Sind Sie endlich an der Reihe werden Ihre Schmerzen prozentual häufiger als psychosomatisch klassifiziert. Sehen Sie zum Thema Frauengesundheit und der Gender Health Gap den Beitrag der Wissenschaftssendung NANO vom 20.01.2026. Zu sehen in der Mediathek bis 02.09.2030.(Minute 0:00 bis ca. 5:00)
Gender Health Gap- die ungleiche Behandlung von Frauen in der Medizin
Solange nur das Minimum untersucht wird, bleiben viel Ursachen von Beschwerden unsichtbar.
Dr. Thomas Peter, Allgemeinmediziner
Buchtipps zum Thema Frauengesundheit
Zum Thema Frauengesundheit: mit mehr Wissen in die Wechseljahre finden Sie im entsprechenden Blog passende Buchtipps.
- Frauengesundheit geht anders, Prof. Dr. Michaela Döll, VAK- Verlag
- Frauen haben anders Darm, Prof,. Dr. Med. Julia Seiderer- Nack, GU- Verlag
Ihre Heilpraktiker- Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie in Köln
Birgit Schroeder., Master in kPNI